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Nummernplan – Cisco Unified Communications 500 Serie – Cisco Smart Business Communication Systems

Einleitung

In einem Nummernplan wird die erwartete Ziffernanzahl und das erwartete Ziffernmuster für eine Telefonnummer vorgegeben. Hierzu zählen Ländervorwahlen, Zugangscodes, Ortsnetzkennzahlen und alle gewählten Ziffernkombinationen. Für das öffentliche Telefonnetz (PSTN) in Nordamerika wird z. B. ein 10-stelliger Nummernplan mit einer 3-stelligen Vorwahl und einer 7-stelligen Rufnummer verwendet. Die meisten Telefonanlagen unterstützen Nummernpläne in unterschiedlicher Länge zwischen 3 und 11 Ziffern. Nummernpläne müssen den Anforderungen der Telefonnetze entsprechen, mit denen sie verbinden.

Ein Nummernplan kann auch interne Rufe innerhalb des Telefonanlagenstandorts mit zwei-, drei- oder vierstelligen Ziffernzuordnungen für Anschlüsse und bestimmte Anruffunktionen einschließen.

Standardmäßig stellt der CCA dreistellige Durchwahlnummern für die folgenden Anwendungen bereit:

1xx: Paging-Gruppen
2xx: IP-Telefone (200-299)
3xx: Analoge Telefone (FXS-Ports)
4xx: Offen
5xx: Sammelgruppe (500-599)
6xx: Offen
7xx: Parken

Darüber hinaus sorgt der CCA für Folgendes:

9 PSTN-Zugriffscode (US)
# Wahlbeendigung

Auf dem UC500 wird ein Nummernplan über eine IOS-Funktion, den so genannten DFÜ-Peer, bereitgestellt. DFÜ-Peers werden folgendermaßen definiert:

POTS-DFÜ-Peer (Plain old telephone systems): Diese definieren die Eigenschaften einer herkömmlichen Telefonie-Netzwerkverbindung. Der POTS-DFÜ-Peer ordnet eine Wählziffernfolge einem bestimmten Sprachport im lokalen Router/Gateway zu. In der Regel verbindet der Sprachport den Router/das Gateway mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN), der Telefonanlage oder dem Telefon.

VoIP-DFÜ-Peer: Der DFÜ-Peer wird der IP-Adresse, dem DNS-Namen (Domain Name System) oder dem Servertyp des VoIP-Zielgeräts, an das der Anruf geht, zugeordnet. Das gilt für alle VoIP-Protokolle wie H.323 und SIP.

Die vom CCA bereitgestellten DFÜ-Peers hängen von den tatsächlichen physischen Ports am UC500-Gerät (einschl. Erweiterungssteckplätzen) ab:

Für integrierte FXS-Ports mit SCCP: 1-4

MOH-Livefeed: 5
Nummernplan eingehend: 6-49
Nummernplan ausgehend: 50-999
Ausgehende Anrufe über SIP-Trunk: 1000-1099
Eingehende FXS-DID: 1100-1999
Cisco Unity Express (AA und VM): 2000-2500
Bestehender OOB-Bereich: 2501-2999
Weiterleitung eingehende Anrufe (DID): 3000-4999

Die im Bereich 5000+ bereitgestellten DFÜ-Peers geraten nicht mit den vom CCA bereitgestellten DFÜ-Peers in Konflikt.

Dokumentation

Übungslabore

Im Übungslabor wird die Konfiguration eines internationalen Nummernplans auf dem UC500 im Telefonanlagenmodus mit SIP-Trunking vertieft. Demnächst verfügbar

Videos


Erweiterte Nummernplankonfiguration auf dem UC500 (VOD) WebEx-Aufzeichnung (nur in englischer Sprache verfügbar)

Konfigurationsanleitungen


Erweiterte Nummernplankonfiguration für UC500 NEU (nur in englischer Sprache verfügbar)

Fehlerbehebung

Die Fehlerbehebung für DFÜ-Peers setzt sich aus einer Reihe von Vorgehensweisen zusammen, die auf verschiedene Methoden der DFÜ-Peer-Konfiguration anwendbar sind. Die folgenden Ressourcen werden bei Problemen mit DFÜ-Peers und Nummernplänen empfohlen:

Eingehende und ausgehende DFÜ-Peers auf Cisco IOS-Plattformen (Möglicherweise auf Englisch)

Abstimmung von eingehenden und ausgehenden DFÜ-Peers auf Cisco IOS-Plattformen (Möglicherweise auf Englisch)

Betriebsstatus von DFÜ-Peers auf Cisco IOS-Plattformen (Möglicherweise auf Englisch)

DID (Direct-Inward-Dial) an digitalen Cisco IOS-Schnittstellen (T1/E1) (Möglicherweise auf Englisch)

Konfigurieren von Nummernplänen, DFÜ-Peers und Nummernänderung (Möglicherweise auf Englisch)

Support für Sprachtechnologie (Möglicherweise auf Englisch)

Support für Sprach- und IP-Kommunikationsprodukte (Möglicherweise auf Englisch)

Weiterführende Dokumentation: Fehlerbehebung für Cisco IP-Telephonie (Möglicherweise auf Englisch)

FAQ

Was ist ein Nummernplan?

In einem Nummernplan wird die erwartete Ziffernanzahl und das erwartete Ziffernmuster für eine Telefonnummer vorgegeben. Hierzu zählen Ländervorwahlen, Zugangscodes, Ortsnetzkennzahlen und alle gewählten Ziffernkombinationen. Für das öffentliche Telefonnetz (PSTN) in Nordamerika wird z. B. ein 10-stelliger Nummernplan mit einer 3-stelligen Vorwahl und einer 7-stelligen Rufnummer verwendet. Die meisten Telefonanlagen unterstützen Nummernpläne in unterschiedlicher Länge zwischen 3 und 11 Ziffern. Nummernpläne müssen den Anforderungen der Telefonnetze entsprechen, mit denen sie verbinden.

Ein Nummernplan kann auch interne Rufe innerhalb des Telefonanlagenstandorts mit zwei-, drei- oder vierstelligen Ziffernzuordnungen für Anschlüsse und bestimmte Anruffunktionen einschließen.

Welche Ländernummernpläne werden auf der UC500-Plattform unterstützt?

Mit dem CCA 1.8 unterstützt die UC500-Plattform die schnelle Bereitstellung des Nummernplans für Nordamerika. Für andere Länder ist unter Configure (Konfigurieren) > Telephony (Telefonie) > Voice (Sprache) > Registerkarte 'Dialplan' (Nummernplan) über die Option Other (Andere) eine allgemeinere Definition verfügbar.

Welche Optionen können im Nummernplanmenü in CCA 1.8 konfiguriert werden?

Die Registerkarte „Dialplan“ (Nummernplan) ist in drei Abschnitte gegliedert:

1) System Extensions - Number of Digits per Extension (Systemdurchwahlnummern – Anzahl der Ziffern pro Durchwahl): Mit dieser Option wird die allgemeine Einstellung für die Länge interner Durchwahlnummern definiert. Beachten Sie, dass alle internen Durchwahlnummern (auch die den Anruffunktionen zugeordneten) dieselbe Länge aufweisen müssen.

2) Outgoing Call Handling (Handhabung ausgehender Anrufe): Mit diesen Konfigurationsoptionen werden ausgehende PSTN/SIP-Trunk-Anrufe gesteuert. Es steht eine Optionsschaltfläche für Nordamerika und eine weitere (Other (Andere)) für andere Länder zur Verfügung.

3) Incoming Call Handling (Handhabung eingehender Anrufe): Mit diesen Optionen wird festgelegt, wie eingehende Anrufe weitergeleitet werden. Verfügbare Optionen sind „FXO“ und „DID“. Für DID kann der Benutzer „BRI“, „PRI“, „CAS“ oder „SIP Trunk“ wählen.

Wie sieht der standardmäßige Nummernplan für Nordamerika in CCA 1.8 aus?

Wenn der Nummernplan für Nordamerika ausgewählt wird, werden die folgenden Standardwerte angezeigt:

Number of Digits in Area Code (Anzahl Ziffern der Vorwahl): 3
Number of Digits in Local Number (Anzahl Ziffern der Rufnummer): 7
Digits for placing long Distance Calls (Ziffern für Durchschaltung von Ferngesprächen): 1
Digits for placing International Calls (Ziffern für Durchschaltung von Auslandsgesprächen): 011
Access Code (Zugriffscode): 9
Emergency Numbers (Notrufnummern): <leer>

Diese Werte können zwar geändert werden, jedoch sollten die Vorgaben für die meisten Kunden geeignet sein, da die PSTN-Wähloptionen in Nordamerika ziemlich einheitlich sind.

Wie wird der Nummernplan für eine andere Region außerhalb von Nordamerika in CCA 1.8 konfiguriert?

Wenn Sie einen anderen Nummernplan (außer USA/Kanada) konfigurieren möchten, wählen Sie unter Configure (Konfigurieren) > Telephony (Telefonie) > Voice (Sprache) > Registerkarte 'Dialplan' (Nummernplan) die Option Other (Andere). Wenn die darin verfügbaren Optionen für Ihre Anrufanforderungen nicht ausreichend sind, kann eine Änderung über die CLI erforderlich sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erweiterte Nummernplankonfiguration für UC500 (nur in englischer Sprache verfügbar).

Ist für die Konfiguration oder Optimierung der Nummernplandefinition CLI-Zugang erforderlich?

Gelegentlich bieten die Optionen in CCA 1.8 nicht die für die Implementierung eines bestimmten Nummernplans erforderliche Flexibilität. Wenn das der Fall ist, müssen Sie ggf. Änderungen über die Befehlszeilenschnittstelle (Command Line Interface, CLI) vornehmen. Hierbei muss sorgfältig vorgegangen werden, um Konflikte mit den vom CCA-Tool gesteuerten Parametern zu vermeiden. Weitere Informationen zu den OOB-Optionen finden Sie in Cisco Configuration Assistant 1.8 Out-of-Band-Konfigurationsanleitungen (nur in englischer Sprache verfügbar).

Was ist ein DFÜ-Peer?

Mit DFÜ-Peer wird die IOS-Anwendung bezeichnet, die die Anrufweiterleitung (eingehende und ausgehende Anrufe) in einem IOS-Gerät wie dem UC500 handhabt. In Cisco IOS werden zwei Arten von DFÜ-Peers verwendet. Sie sind wie folgt definiert:

POTS-DFÜ-Peer (Plain old telephone systems): Diese definieren die Eigenschaften einer herkömmlichen Telefonie-Netzwerkverbindung. Der POTS-DFÜ-Peer ordnet eine Wählziffernfolge einem bestimmten Sprachport im lokalen Router/Gateway zu. In der Regel verbindet der Sprachport den Router/das Gateway mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN), der Telefonanlage oder dem Telefon.

VoIP-DFÜ-Peer: Der DFÜ-Peer wird der IP-Adresse, dem DNS-Namen (Domain Name System) oder dem Servertyp des VoIP-Zielgeräts, an das der Anruf geht, zugeordnet. Das gilt für alle VoIP-Protokolle wie H.323 und SIP.

Welche DFÜ-Peer-Bereiche werden von CCA 1.8 verwendet?

Die vom CCA bereitgestellten DFÜ-Peers hängen von den tatsächlichen physischen Ports am UC500-Gerät (einschl. Erweiterungssteckplätzen) ab:

Für integrierte FXS-Ports mit SCCP: 1-4
MOH-Livefeed: 5
Nummernplan eingehend: 6-49
Nummernplan ausgehend: 50-999
Ausgehende Anrufe über SIP-Trunk: 1000-1099
Eingehende FXS-DID: 1100-1999
Cisco Unity Express (AA und VM): 2000-2500
Bestehender OOB-Bereich: 2501-2999
Weiterleitung eingehende Anrufe (DID): 3000-4999

Die im Bereich 5000+ bereitgestellten DFÜ-Peers geraten nicht mit den vom CCA bereitgestellten DFÜ-Peers in Konflikt.

Wie wird die Handhabung von Notrufen für UC500 konfiguriert?

Standardmäßig erstellt CCA 1.8 Einträge für ausgehende Weiterleitungen für alle auf der Registerkarte „Dialplan“ (Nummernplan) definierten Notrufmuster (bis zu drei). Der CCA konfiguriert Einträge mit und ohne Zugriffscodeziffer, sodass Benutzer nicht daran zu denken brauchen, diesen Leitcode zu wählen.

Wie sieht der standardmäßige interne Nummernplan aus?

Standardmäßig stellt CCA 1.8 dreistellige Durchwahlnummern für die folgenden Anwendungen bereit:

1xx: Paging-Gruppen
2xx: IP-Telefone (200-299)
3xx: Analoge Telefone (FXS-Ports)
4xx: Offen
5xx: Sammelgruppe (500-599)
6xx: Offen
7xx: Parken

Darüber hinaus sorgt der CCA für Folgendes:

9 PSTN-Zugriffscode (US)
Doppelkreuz-Zeichen: Wahlbeendigung

Kann zur Auswahl eines bestimmten PSTN- oder SIP-Trunks eine führende Ziffer oder Leitziffer verwendet werden?

Standardmäßig ist das nicht möglich. Um verschiedene Leitziffern für verschiedene PSTN-Trunks oder den SIP-Trunk zu konfigurieren, ist eine Änderung über die CLI erforderlich. Standardmäßig dienen alle lokalen Sprachports als Backup für den SIP-Trunks. Wenn kein SIP-Trunk konfiguriert ist, werden für ausgehende Anrufe die PSTN-Trunks nach dem Zufallsprinzip verwendet.

Wie kann gesteuert werden, welcher Port für ausgehende Anrufe verwendet wird?

Die plangesteuerte Portauswahl muss über die CLI mit den Befehlen „preference“ und „huntstop“ aktiviert werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erweiterte Nummernplankonfiguration für UC500 (nur in englischer Sprache verfügbar).

Kann der sekundäre Wählton am UC500-System deaktiviert werden?

Diese Funktion wird über die CLI deaktiviert:

UC520(config)#telephony-service
UC520(config-telephony)#no secondary-dialtone

Gibt es ein Nummernplanmuster, das als Referenz verwendet werden kann?

Im Dokument Erweiterte Nummernplankonfiguration für UC500 (nur in englischer Sprache verfügbar) finden Sie einen Musternummernplan für Mexiko, in dem OOB-DFÜ-Peers für bestimmte Wählmuster außerhalb des CCA verwendet werden.

Wie erfolgt die Bearbeitung eingehender Anrufe in CCA 1.8?

Die Weiterleitung eingehender Anrufe wird unter Configure (Konfigurieren) > Telephony (Telefonie) > Registerkarte 'Dialplan' (Nummernplan) konfiguriert. Mit dem CCA wird die Bearbeitung eingehender Anrufe für die folgenden Sprachports gesteuert: FXO, BRI, PRI, E1/T1 CAS und analoge DID. Der CCA kann auch die Weiterleitung eingehender Anrufe für den SIP-Trunk steuern.

Ein eingehender Anruf kann an eine Durchwahlnummer (IP-Telefon oder analoges Telefon), eine Sammelgruppe, eine Voicemail-Pilotnummer, eine AA-Pilotnummer oder die Telefonzentrale weitergeleitet werden.

Wie funktioniert die analoge Durchwahl bei UC500 mit CCA 1.8?

Für die Zuordnung von DID zu Durchwahlnummern wird die IOS-Funktion „Translation Rule“ (Übersetzungsregel) genutzt.

DID ist nur für bestimmte PSTN-Optionen (BRI, PRI, analoge DID und bestimmte CAS-Protokolle) und für den SIP-Trunk möglich. Eine an einen FXO-Port angeschlossene CO-Leitung bietet keine DID-Funktionen. In diesem Fall wird die Weiterleitung der eingehenden Anrufe von der Funktion PLAR (Private-Line Automatic Ringdown) gesteuert.

Übersetzungsregeln werden zum Ändern der Anrufer-ID für ausgehende Anrufe von einer Durchwahlnummer in eine vollständige E.164-Nummer verwendet.

Weitere Informationen zu den vom CCA-Tool konfigurierten Übersetzungsregeln finden Sie in Cisco Configuration Assistant 1.8 Out-of-Band-Konfigurationsanleitungen (nur in englischer Sprache verfügbar).

Können mit CCA 1.8 einer Durchwahlnummer mehrere DID-Nummern zugeordnet werden?

Ja, mit Einschränkungen. Navigieren Sie zu Configure (Konfigurieren) > Telephony (Telefonie) > Voice (Sprache) > Registerkarte 'Dialplan' (Nummernplan), und klicken Sie auf die Schaltfläche „Configure“ (Konfigurieren) neben „Direct Inward Dial“ (Durchwahl). Unter „Many-to-One Translation“ (Viele-zu-eins-Übersetzung) wird eine Option zur Definition von Bereichen eingeblendet. Beachten Sie, dass die einzig gültigen Ziele die Telefonzentrale und die Automatische Anrufvermittlung sind.

Wie kann am UC500 auf die IOS-CLI (Command Line Interface) zugegriffen werden?

Im folgenden Support Wiki-Artikel sind Anweisungen für den Zugriff auf die IOS-CLI (und das Erfassen der Konsolenausgabe) aufgeführt:

http://www.myciscocommunity.com/servlet/JiveServlet/previewBody/1557-102-1-1924/Telnet-hyperterminal.pdf

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