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Systemfunktionen – Cisco Unified Communications 500 Serie – Cisco Smart Business Communication Systems

Übersicht

In der Cisco Unified Communications 500 Serie werden mit der CUCME-Lösung (Cisco Unified Communications Manager Express) Systemfunktionen bereitgestellt. Dies sind einige Beispiele für die unterstützten Systemfunktionen: lokales Verzeichnis, Sammelanschlussgruppen, Parken von Anrufen, Konferenzen, Systemschnellwahl und Warteschleifenmusik. Ein Teil der ergänzenden Funktionen, der im Cisco Configuration Assistant (CCA) nicht verfügbar, jedoch im CUCME-Funktionsumfang enthalten ist, kann über IOS CLI konfiguriert werden.

Konfigurationsanleitungen

Die grundlegende automatische Anrufverteilung (Basic Automatic Call Distribution, B-ACD) von Cisco Unified CME ist eine ergänzende Funktion, die aktuell nur für CLI unterstützt wird.

Schutz vor Gebührenbetrug in UC500/CUCME

Die Out-of-Band-Konfigurationsrichtlinien stellen Richtlinien zum Konfigurieren von erweiterten UC500-Funktionen außerhalb von Cisco Configuration Assistant (CCA) dar.

Schulung & Labs

Firstlook 2008 Lab3 - PBX, Voicemail and AutoAttendant (in englischer Sprache)
Firstlook 2008 Lab4 - Advanced feature lab: Configuring Local Directory & Hunt-groups (in englischer Sprache)

Häufig gestellte Fragen

Ist es möglich, das Telefonverzeichnis für UC500 an mehreren Standorten gleichzeitig zu verwenden? Wie kann ich Verzeichnisse zwischen mehreren Standorten integrieren?

Verzeichnisse können nicht an mehreren Standorten gleichzeitig verwendet werden. Wenn Sie über eine Bereitstellung mit mehreren Standorten und überlappungsfreiem Nummernplan (4- oder 5-stellig für Anrufe zwischen den Standorten) verfügen, besteht außerhalb des Umfangs von CCA die Möglichkeit der Erstellung eines Verzeichnisses an den einzelnen Standorten, welches die Benutzer aller Standorte enthält.

Das lokale Verzeichnis ist bereits mit den Benutzern des lokalen Standorts aufgefüllt. Sie können demnach zusätzliche Einträge für die Durchwahlnummern an den anderen Standorten erstellen. Beispiel: Verwenden Sie für ein Netzwerk mit drei Standorten die CUE-Weboberfläche oder CLI, um dem Verzeichnis des 1. Standorts (Durchwahlnummern 21xx) Benutzer des 2. Standorts (Durchwahlnummern 22xx) und Benutzer des 3. Standorts (Durchwahlnummern 23xx) hinzuzufügen. Sie können pro Standort bis zu 100 Verzeichniseinträge hinzufügen. Dies ist ein Beispiel für die am 1. Standort verwendete CLI:

"telephony-service" (Telefondienst)
"directory entry 1 2201 name S2U1" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)
"directory entry 2 2202 name S2U2" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)
"directory entry 3 2203 name S2U3" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)
"directory entry 4 2301 name S3U1" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)
"directory entry 5 2302 name S3U2" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)
"directory entry 6 2303 name S3U3" (Verzeichniseintrag 1 2201 Name S2U1)

https://www.myciscocommunity.com/servlet/JiveServlet/downloadImage/1150/CUE_Dir2.GIF

Welche Anrufabrechnungsoptionen stehen für UC500 zur Verfügung?

Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, um die Anrufabrechnungsinformationen über Datensätze mit Anrufdetails (Call Detail Records, CDRs) im Rohformat aus UC520 zu exportieren:

HINWEIS Diese Funktion wird für CME7.0 unterstützt. Dies ist in einer Early Adopter-Version ab dem letzten Quartal im Jahr 2008 verfügbar. Hierfür muss eine FTP-Serveranwendung wie FileZilla auf einem PC ausgeführt werden, und anschließend muss die CSV-Datei in Microsoft Excel angezeigt werden.

Einen Vergleich für alle 3 Optionen finden Sie hier.

Möglichkeiten der Darstellung der Anrufabrechnung für Endbenutzer in Form von Berichten:

  • Nutzung von Drittanbieterpartnern wie ISI oder Stonevoice
  • Die Anrufsverlaufsberichte auf der Benutzeroberfläche von CME/CUE enthalten eingeschränkte Anrufaufzeichnungen für einen festen Zeitraum des aktuellen Tages. Diese Aufzeichnungen werden nicht gespeichert.
  • Die Echtzeit- und Verlaufsberichte von CUE 3.0 enthalten Anrufaufzeichnungen für alle Anrufe, die per Voicemail und bei der automatischen Anrufvermittlung eingegangen sind, jedoch nicht für Anrufe zwischen IP-Telefonen oder zwischen IP-Telefonen und PSTN.
  • Wenn die Funktion der CDRs im CSV-Format unterstützt wird, können die Partner Makros für MS Excel entwickeln, um die Informationen anzugeben.

Von UC500 werden nicht erzwungene Konten- oder Fallcodes unterstützt. Diese sind in den generierten CDRs ebenfalls enthalten.

Werden die sichere Signalisierung und sichere Medien für IP-Anrufe vom UC500-/SBCS-System unterstützt?

Ja. Dies ist auf dem Datenblatt für UC500 in Tabelle 2 (führt zu einer englischen Seite) angegeben. Hierbei handelt es sich um eine ergänzende Funktion, die über die Cisco Command Line Interface im IOS-Software-Image von Cisco UC500 mit Cisco Unified Communications Manager Express (CME) konfiguriert wird. Eine Übersicht sowie Konfigurationsbeispiele zum Implementieren dieser Funktion sind hier zu finden. Änderungen an Konfigurationen außerhalb des CCA müssen von erfahrenen Partnern vorgenommen werden, die mögliche Konfigurationskonflikte erkennen und beheben können, die zwischen CLI- und CCA-Befehlen entstehen.

Welche Konfigurationsoptionen für die Anrufer-ID stehen für Anrufe zwischen UC500 und PSTN zur Verfügung? Kann dies anstelle der Nummer der automatischen Anrufvermittlung bzw. anstelle der Nummer des Initiators als Servicenummer festgelegt werden?

Die Anrufer-ID kann als eine bestimmte Nummer oder als Nummer des Initiators konfiguriert werden.

Wenn der Zugang zum PSTN über eine DID-Verbindung wie ISDN oder SIP ermöglicht wird, kann die Anrufer-ID über CCA konfiguriert werden, indem Sie "Voice" (Sprache) > "Dial-plan" (Nummernplan) > "Direct Inward Dial" aufrufen und das Kontrollkästchen für die Anrufer-ID aktivieren. Bei einer Konfiguration über CCA basiert die ausgehende Anrufer-ID auf den folgenden Regeln:
1. Wenn das Kontrollkästchen für die Anrufer-ID aktiviert ist und die letzten Ziffern der Durchwahlnummer mit denen der DID-Nummer übereinstimmen, entspricht die ausgehende Nummer der DID-Nummer.


2. Wenn das Kontrollkästchen für die Anrufer-ID aktiviert ist und die letzten Ziffern der Durchwahlnummer NICHT mit denen der DID-Nummer übereinstimmen, wird ein Fehler angezeigt.


3. Wenn das Kontrollkästchen für die Anrufer-ID nicht aktiviert ist, entspricht die ausgehende Nummer der AA-Nummer (Nummer der automatischen Anrufvermittlung).


4. Für interne Durchwahlnummern ohne DID-Nummer entspricht die ausgehende Nummer der AA-Nummer (Nummer der automatischen Anrufvermittlung).

Über die CLI kann die Anrufer-ID so festgelegt werden, dass sie als Servicenummer fungiert und nicht als Nummer der automatischen Anrufvermittlung oder als Nummer des Initiators. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:


1. Unter "telephony-service" (Telefondienst) legen Sie "calling-number local" (Anrufnummer, lokal) anstelle des Initiators fest.


2. Verwenden Sie eine Übersetzungsregel am ausgehenden DFÜ-Peer (POTS oder VOIP in Abhängigkeit von PRI/SIP), um die Anrufnummer von der internen Durchwahlnummer in eine DID-Nummer zu übersetzen.

Software- im Vergleich zu Hardwarekonferenzen

Von UC500 werden zwei Arten von Konferenzen unterstützt: Softwarekonferenzen und Hardwarekonferenzen.

Ähnlich wie beim Ausführen einer Anwendung auf Ihrem Computer werden bei Softwarekonferenzen Ressourcen mit allen anderen Bereichen in UC500 gemeinsam verwendet. Aus diesem Grund können Sie in Softwarekonferenzen maximal 3 Teilnehmer pro Ad-hoc-Konferenzgespräch in maximal 8 gleichzeitigen Konferenzgesprächen verwenden. In Ad-hoc-Konferenzgesprächen können Sie mit der Softtaste "Confrn" (Konferenzgespräch) am Cisco-Telefon dem aktuellen Telefongespräch einen weiteren Teilnehmer hinzufügen.

Hardwarekonferenzen erfordern bestimmte Hardware in UC500, die als DSPs (digitale Signalprozessoren) bezeichnet wird. Die Aufgabe eines DSP besteht unter anderem darin, mehrere Audio-Streams zusammenzuschalten. Dank dieser DSPs können viel mehr Benutzer an einem Konferenzgespräch teilnehmen, und es sind zusätzlich MeetMe-Konferenzen verfügbar, für die eine vorkonfigurierte virtuelle Konferenz-Bridge verwendet wird, die die Benutzer einberufen können. In diesem Modus können bis zu 8 Benutzer an einem Ad-hoc-Gespräch teilnehmen, und es können 8 Konferenzen gleichzeitig geschaltet werden, bzw. können 32 Benutzer an einem MeetMe-Gespräch teilnehmen, und es können bis zu 2 gleichzeitige MeetMe-Sitzungen geschaltet werden.

Beachten Sie, dass durch das Aktivieren von Hardwarekonferenzen die Anzahl der für T1 oder PRI verfügbaren Kanäle bei bestimmten UC500-Modellen möglicherweise begrenzt wird. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "PSTN-Trunks" im Wiki unter dem Hinweis "Warum werden die für T1/PRI verfügbaren Kanäle durch Hardwarekonferenzen begrenzt?" (führt zu einer englischen Seite).

Weitere Informationen zu DSP-Ressourcen im Allgemeinen

Werden MeetMe-Konferenzen von UC500 unterstützt?

MeetMe-Konferenzen werden außerhalb des CCA über CLI unterstützt. MeetMe-Konferenzen können ausschließlich durch einen internen IP-Telefonbenutzer initiiert werden. Externe Teilnehmer können an der Konferenz teilnehmen, wenn der MeetMe-Konferenzdurchwahlnummer DID-Nummern zugeordnet sind. Die Teilnehmer können auch an eine MeetMe-Konferenzdurchwahlnummer weitergeleitet werden. Es können mehrere MeetMe-Konferenzen pro UC500 verwendet werden (beachten Sie die obenstehenden Einschränkungen), und jede Konferenz wird anhand der MeetMe-Konferenzdurchwahlnummer eindeutig identifiziert. Für die Teilnahme an einer MeetMe-Konferenz ist keine Kennworteingabe erforderlich, der Initiator der MeetMe-Konferenz kann jedoch eine Liste der Teilnehmer am Telefon anzeigen lassen und die nicht autorisierten Teilnehmer entfernen.

Im folgenden Anwendungshinweis werden die genauen Schritte zum Aktivieren dieser Funktion in UC500 beschrieben:

Konfigurieren von MeetMe-Konferenzen in UC500

Wird die Faxerkennung von UC500 unterstützt?

Die Faxerkennung wird in UC500 außerhalb von CCA mit CLI unterstützt. Die Faxerkennung ist auf der CCA-Roadmap aufgeführt. Dank der Faxerkennung kann dieselbe DID- oder FXO-Leitung sowohl für Sprach- als auch für Faxanrufe verwendet werden. Diese Funktion ist mit FXO-, DID-, BRI- und PRI-Trunks im Blockwahlmodus kompatibel. Im Blockwahlmodus werden alle Ziffern gleichzeitig empfangen.

Kann die Warteschleifenmusikdatei in UC500 geändert werden?

Die Warteschleifenmusik in UC500 wird über die Datei music-on-hold.au im Flashspeicher wiedergegeben. Wenn die Kunden ihre eigene Warteschleifenmusik wiedergeben möchten, können sie eine Audiodatei erstellen und dabei sicherstellen, dass sie das folgende Format aufweist:

a) 8 bit
b) 8 kHz
c) Mono
d) ITU-T, Format A-Law oder mu-Law
e) AU- oder WAV-Dateiformat

Nachdem diese Datei erstellt wurde, können Sie sie mit der Drag & Drop-Funktion in CCA in UC500 hochladen. Nachdem die Datei in UC500 hinzugefügt wurde, können Sie die Warteschleifenmusikdatei über CCA ändern. Dies ist im Fenster "Voice" (Sprache) auf der Registerkarte "Voice Features" (Sprachfunktionen) möglich.


Wie kann ich eine benutzerdefinierte Warteschleifenmusikdatei generieren?

Mit Audacity, Version 1.2.6, können Sie eine benutzerdefinierte Warteschleifenmusikdatei für UC500 erstellen. Sie können eine Warteschleifenmusikdatei mit einem CD-Player oder Mikrofon aufzeichnen.

Laden Sie Audacity hier herunter: http://audacity.sourceforge.net/  Es ist für PC, Mac und Unix verfügbar.

Sie müssen die Einstellungen von Audacity ändern, indem Sie folgende Auswahl treffen:

  1. "Edit" (Bearbeiten) > "Preferences" (Einstellungen)
  2. Wählen Sie unter "Audio I/O" (Audio-E/A) das Aufzeichnungsgerät aus, und legen Sie "Channels" (Kanäle) auf "1 (Mono)" fest.
  3. Ändern Sie unter "Quality" (Qualität) den Wert für "Default Sample Rate" (Standardabtastrate) in "8000 Hz".
  4. Ändern Sie unter "File Format" (Dateiformat) die Angabe für "Uncompressed Export Format" (Nicht komprimiertes Exportformat) in "AU (Sun/Next 8 bit u-law)". Wählen Sie für A-law "Other" (Andere), "AU (Sun/NeXT)" und anschließend "A-law" aus.

Sie können die Audiodaten jetzt aufzeichnen und die Datei mit Audacity bearbeiten sowie unerwünschte Audioelemente herausschneiden. Die Lautstärke einer Warteschleifenmusikdatei kann nicht über die Cisco IOS-Software eingestellt werden. Demnach kann sie nicht geändert werden, wenn die Datei in den Flashspeicher von UC500 geladen wurde. Wenn Sie die Lautstärke einer Warteschleifenmusikdatei einstellen möchten, zeichnen Sie die Datei erneut auf, stellen Sie jedoch die Lautstärkeregler in einem Audio-Editor ein, bevor Sie die Datei in den Flashspeicher von UC500 herunterladen.

Exportieren Sie die Audiodaten mit dieser Auswahl:

  1. "File" (Datei) > "Export As AU" (Als AU exportieren)
  2. Benennen Sie die Datei, und speichern Sie sie an einer bekannten Stelle.

Die Datei kann jetzt importiert werden.

Wie wird die QoS mit UC500 implementiert?

An den Cisco-IP-Telefonen werden die Werte für DSCP und IP-Vorrang festgelegt. Für den RTP-Audio-Stream wird dies mit Vorrang 5 (dscp EF) festgelegt, und für Signalisierungspakete wird dies mit Vorrang 3 (dscp cs3) festgelegt. Für UC500 wird eine FastEthernet-Schnittstelle verwendet. Somit ist die QoS für die WAN-Schnittstelle nicht erforderlich. Der Router, über den die Verbindungen zum Betreibernetzwerk hergestellt werden, muss jedoch mit den entsprechenden QoS-Parametern konfiguriert werden.

Welche Anrufaufzeichnungsoptionen stehen für UC500 zur Verfügung?

Die Anrufaufzeichnungsfunktionen werden mit CUE 3.0 verfügbar gemacht, das im Lieferumfang vom UC500-Softwarepaket 4.2.7 oder höher enthalten ist. Die Softtaste für die Anrufaufzeichnung an Cisco-IP-Telefonen erfordert CME, Version 4.3. Dies wird mit dem Early-Adopter-Softwarepaket 7.0.0 verfügbar gemacht, dessen Veröffentlichung für Juli/August 2008 geplant war. Beachten Sie, dass die Live-Aufzeichnungsfunktion von CUE 3.0 für gelegentliche Ad-hoc-Aufzeichnungen vorgesehen ist. Wenn der Kunde aufgrund von Vorschriften Aufzeichnungen von allen Anrufen benötigt, ist ein Produkt eines Drittanbieters (beispielsweise Telrex oder Witness) erforderlich.

Werden Callcenteranwendungen von UC500 unterstützt?

Dank der Funktion Basic ACD wird von UC500 eine Callcenter-Basisanwendung unterstützt. Diese Funktion wird aktuell außerhalb von CCA über CLI unterstützt. Einen Anwendungshinweis für die Konfiguration finden Sie hier.

Wird das Erfassen von Statistiken über die Callcenterfunktion B-ACD von UC500 unterstützt?

Ja, dies wird unterstützt. Beispiele finden Sie hier.

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‎01-02-2010 11:42 AM
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